Träger der Freien Jugendhilfe | Korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, Landesverband Berlin e.V.

2011

22.11.2011:    Unser Fest zum 20. Jahrestag der urban-consult gGmbH

Auf den Tag genau vor 20 Jahren wurde die urban-consult gGmbH durch den damaligen Vorsitzenden der Gesellschaft für Urbanistik e.V. Herrn Dr. Harald Kegler, aus der Taufe gehoben. 20 Jahre erfolgreiche Arbeit im sozialen Bereich waren Anlass, eine Feier mit ehemaligen und jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie mit weiteren Förderern zu begehen. In seiner Begrüßungsrede würdigte der Geschäftsführer unseres Unternehmens, Herr Dr. Sufian Weise, die Leistungen aller am bisherigen Geschäftserfolg Beteiligten und dankte ihnen für ihren Einsatz. Alle Gastredner – die Vorsitzende der Gesellschaft für Urbanistik, Frau Dr. Margrit Barth, und die Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, Herr Stefan Komoß, sowie von Lichtenberg, Herr Andreas Geisel – wünschten Erfolge in der weiteren Arbeit und sprachen auch konkrete Wünsche aus der Sicht der Bezirke an, zum Beispiel die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze.

Begeistert folgten die Geburtstagsgäste den Darbietungen des Kita-Chores aus dem „Montessori-Kinderhaus“ (einer Einrichtung von urban-consult). Und die Schülerinnen und Schüler der Schostakowitsch-Musikschule aus Lichtenberg überzeugten mit Virtuosität am Klavier und an der Gitarre. Das anschließende gesellige Beisammensein konnten wir gemeinsam mit unseren Gästen bei Speis, Trank und vielen Gesprächen genießen. Dank an dieser Stelle an die vielen fleißigen Mitwirkenden aus dem Theater am Park, die den reibungslosen Ablauf der gesamten Veranstaltung gewährleisteten.

IKEA-Stiftung fördert Kita-Gestaltung

Für die dringend notwendige Umgestaltung des Gartens erhielt der Kita-Verbund „Regenbogen“ in der Lichtenberger Waldowstraße von der IKEA-Stiftung eine großzügige finanzielle Unterstützung. Das Konzept sieht einen naturnahen Garten vor, der den Kindern Möglichkeiten für Natur-beobachtungen, aber auch Raum zum Spielen bietet.
Zum Auftakt der Umgestaltungsarbeiten luden die Mitarbeiterinnen der Kita am 21.05.2011 Vertreter/innen von IKEA, dem Kita-Träger urban-consult gGmbH sowie Eltern und Kinder zu einem schwedischen Frühstück mit anschließendem ersten Spatenstich ein. Mit Unterstützung von Eltern wurde an diesem Tag eine „bunte Hecke“ entlang des Zaunes in der Waldowstraße gepflanzt, die den Kindern das ganze Jahr über verschiedene Blütenformen präsentiert.

Kita Eichhörnchen

Die Sanierungsarbeiten an den Sanitärtrakten der Kita „Eichhörnchen“ sind ein wichtiger Beitrag zur Werterhaltung dieser Einrichtung und zur Verbesserung der Betreuungsbedingungen für die Kinder und unserer Erzieherinnen. Die Finanzierung dieser Arbeiten erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln des Trägers.
Am 23.05.2011 begann die Weiterführung der Sanierung der Sanitärtrakte in der Kita. Mit dem Einbau der Fenster im 1. Obergeschoss ist die erste Etappe der Sanierung dann abgeschlossen.
Danach erfolgen die Abrissarbeiten im Sanitärtrakt des Erdgeschosses. Diese Arbeiten werden an einem Samstag durchgeführt, damit die Kinder durch den Lärm der Arbeiten nicht beeinträchtigt werden. Auch hier werden neue wärmedämmende Fenster eingebaut. Der Sanitärtrakt erhält neue Fußboden- und Wandfliesen. Weiterhin wird die gesamte Sanitärkeramik ausgetauscht, und die neue Ausstattung ist dann dem Alter der Kinder angepasst. Für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Erzieher erfolgt hier der Einbau eines Fäkalienstandausgusses und der Neueinbau eines separaten Erzieher-WC. Mit den Arbeiten in den Sanitärtrakten werden auch alle Wasser- und Abwasserleitungen erneuert. Im Jahr 2013 werden wir die Sanierungsarbeiten mit der Erneuerung des Daches weiterführen.

Begleitung und Umsetzung vorurteilsbewusster Arbeit mit Erzieher/innen im Stadtteil Marzahn-Mitte

Durch den Begleitausschuss für das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenzen stärken“ im Stadtteil Marzahn-Mitte wurde das Projekt zur Begleitung von Kita-Erzieherinnen, die sich für eine vorurteilsbewusste Erziehung der Kinder engagieren, für den Zeitraum April bis Dezember 2011 befürwortet. Die Projektmitarbeiter/innen knüpften an die Ergebnisse der Arbeit in den Kitas „Zwergenoase“ und „Sonnenschein“ aus dem Vorjahr an und hatten sich das Ziel gesetzt, gemeinsam einen „Interkulturellen Kalender“ zu erstellen.
Das Vorhaben begründete sich darin, dass zwar viele Einheimische die Herkunft und die Bedeutung von Feiertagen in Deutschland kennen, aber nichts oder nur sehr wenig über die Feiertage in anderen Ländern und Religionen wissen. Da in den Kitas Kinder unterschiedlicher Herkunft betreut werden, hatten sich die Erzieherinnen der Kita „Zwergenoase“ vorgenommen, ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu verbessern. Zugleich können sie damit ihre Kita gegenüber den Eltern als (inter-)kulturell aufgeschlossen präsentieren.
Der Kulturkalender wurde zum Jahresende fertiggestellt und in der Kita präsentiert.

Pro Migrant stellte nach 15 erfolgreichen Jahren seine Arbeit ein

Das Projekt hatte sich als Teil des „Migrationssozialdienstes“ (MSD) in Marzahn-Hellersdorf zu einer unerlässlichen Anlauf- und Beratungsstelle entwickelt, zu der Rat Suchende aller Nationen kamen. AusländerInnen, SpätaussiedlerInnen, Flüchtlinge und binationale Familien erhielten hier Rechtshilfe- und Sozialberatung wie auch Hilfe bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche. Unter der langjährigen Leitung von Hans-Harald Müller erhielten sie von unseren MitarbeiterInnen (überwiegend selbst MigrantInnen) Unterstützung bei Behördengängen und bei der Ausfertigung des Schriftverkehrs, insbesondere bei der Einlegung von Rechtsbehelfen.

So wurden von Januar 1997 bis Dezember 2010 insgesamt 51.374 Beratungen, die im notwendigen Fall auch Begleitungen zu Ämtern und Einrichtungen einschlossen, durchgeführt und damit geholfen, Probleme zu lösen und ein Stück mehr Zufriedenheit und Geborgenheit zu geben.
Das Projekt wurde 2011, da es nicht aus Trägermitteln finanziert werden konnte, auf die noch notwendige Bearbeitung und Betreuung von einzelnen schwierigen „Altfällen“ auf ehrenamtlicher Basis reduziert und im September 2011 nach 15 Jahren beendet.

Familientrainingsprogramm „Erziehung kinderleicht gemacht“ –  Eröffnung am 11.10.2011

Im Mittelpunkt des neuen Projektes, das von der „Aktion Mensch“ ab Juli 2011 für drei Jahre gefördert wird, steht die Stärkung der Erziehungskompetenzen von vietnamesischen Eltern im Berliner Bezirk Lichtenberg. Wir werden gemeinsam mit vietnamesischen Eltern und unter Nutzung deren Kenntnisse, Erfahrungen und Herangehensweisen ein Familienbildungs- und Trainingsprogramm entwickeln, das die Integration in die Mehrheitsgesellschaft erleichtert. Mit anderen Worten: In den drei Projektjahren soll ein kultursensibles Programm zur Stärkung der Erziehungskompetenz vietnamesischer Eltern entstehen, das dann der Allgemeinheit zur Nachnutzung übergeben wird.

Nach erfolgter Einarbeitung seitens der Mitarbeiter/innen fand am 11.10.2011 die offizielle Eröffnung des Projektes statt. Die Gäste, darunter vor allem die Kooperationspartner, Unterstützer und Teilnehmer/innen am Projekt, konnten sich über die Inhalte und den erreichten Stand der Arbeit informieren und kamen bei einem vietnamesischen Buffet ins Gespräch. Für die kulturelle Umrahmung sorgten eine Musikerin, die auf traditionellen vietnamesischen Instrumenten spielte, sowie eine Mädchentanzgruppe mit vietnamesischer Folklore.

Lichtermarkt um das Rathaus Lichtenberg am 27.11.2011 – 1. Advent

Neben vielen anderen Vereinen und Freien Trägern haben auch wir dem heftigen Wind getrotzt und uns am Lichtermarkt beteiligt. Unsere Angebote für Kinder – Buttonbasteln und Glücksraddrehen – fanden Anklang bei den Kleinen. Es gab viele schöne Preise für diejenigen, die das Glücksrad an den richtigen Stellen zum Stehen brachten. Dank dafür an die Spender unseres Möbelringes Spandau. Die angebotenen Adventsgestecke – ebenfalls aus dem Möbelring – fanden ihre Abnehmer und schmücken nun die Wohnzimmer von Lichtenberger Bürgern. Essen und Trinken wurde an vielen Marktständen ausreichend und sehr preiswert angeboten, so dass keiner hungrig bleiben musste. Sicherlich besteht bei vielen der Wunsch, dass dieses traditionelle Fest auch im kommenden Jahr gefeiert wird.

„Fest auf dem Münsterlandplatz“ am 27.08.2011

Zum „Fest auf dem Münsterlandplatz“ am 27.08.2011 präsentierten wir auch in diesem Jahr unsere Angebote im IKB und NeLi-Treff an einem eigenen Stand. Kinder konnten basteln und hatten Gelegenheit, Spiele und Spielzeug, das vom Möbelring gespendet wurde, mitzunehmen.
Es gab interessante Gespräche mit Einwohner/innen, die auch Ideen für Veranstaltungen im Interkulturellen Bildungszentrum (IKB) einbrachten.
Trotz des Regens war es ein angenehmes Fest.

Haus- und Gartenfest im IKB am 18.08.2011

Eingeladen wurden von den Projekten im Interkulturellen Bildungszentrum die Einwohner/innen des Kiezes, ehemalige Projektmitarbeiter/innen der urban-consult gGmbH und natürliche Vertreter/innen aus Politik und bezirklicher Verwaltung zum Sommerfest in den Hof der Münsterlandstraße 33.
Es kamen neben interessierten Bürger/innen die Bürgermeisterin Frau Emmrich, der Ausländerbeauftragte beim Senat von Berlin Herr Piening, die Senatorin Frau Lompscher und auch der Jugendstadtrat Herr Rässler-Wolf. Sie alle nahmen mit Interesse die Ausführungen von Vertreter/innen der sechs gegenwärtig im IKB ansässigen Projekte über ihre Vorhaben und Ziele zur Kenntnis. Ihren Dank für die Arbeit der vergangenen vier Jahre für tolerantes und friedliches Zusammenleben im Kiez sowie für interkulturelle Kompetenz sprachen sowohl Frau Emmrich als Herr Piening aus. Das sich anschließende Gartenfest bei Bratwurst, Salat und Getränken für jeden Geschmack ließ viel Raum für individuelle Gespräche. Dank geht auch die Graffitikünstler B. Poguntke und S.G. Raum, die ihre von unbekannten Tätern zerstörten Graffitis an den Jalousien des IKB erneut gestalteten.

„Zusammenleben der Generationen im Kiez“

So hieß unser Stadtteil-Projekt, das im Juni 2009 seine Arbeit aufnahm. Die 3 Mitarbeiter, Herr Kellner, Frau Lemke und Frau Pahl (die für 2 Jahre über das JobCenter Marzahn-Hellersdorf gefördert werden), verfolgen das Ziel, die Generationen im Kiez zusammenzubringen und so das Miteinander und Füreinander zu fördern. Menschen verschiedener Altersgruppen sollen sich zusammenfinden um voneinander zu lernen, einander Abwechslung in den Alltag zu bringen, sich zu unterstützen und gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.  Mit diesem Ziel nahmen die Projektmitarbeiter Kontakte zu Senioreneinrichtungen und Kitas im Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf, machten die Verantwortlichen miteinander bekannt und warben für gemeinsame Aktivitäten. Gewonnen werden konnten zum Mittun u.a. das Kursana Domizil Berlin, Haus Landsberger Tor, das Seniorenheim der Volkssolidarität im Buckower Ring, das FSE Pflegeheim Marzahn in der Wittenberger Straße und das Seniorenzentrum Polimar GmbH in der Ludwig-Renn-Straße. Dort ging man auf die Angebote der Kitas „Schwalbennest“, „Wuhlespatzen“ sowie der Friesen-Grundschule und einiger Schüler aus der Dahlmann-Schule ein. Besonders beliebt sind Gesangs- und Tanzauftritte der Kinder in den Senioreneinrichtungen, gemeinsames Basteln, Sommerfeste, Lampionumzüge, aber auch gemeinsames Backen und Kaffeetrinken. Inzwischen gibt es feste Kooperationsbeziehungen zwischen verschiedenen Einrichtungen, zwei davon haben sogar eine schriftliche Vereinbarung für dauerhafte Zusammenarbeit abgeschlossen. Die Förderung des Projektes durch JobCenter und Land Berlin endete im Juni 2011. Die Arbeit wird nun durch die beteiligten Partner auf ehrenamtlicher Basis weiter geführt.

Am Dienstag, dem 14. Juni 2011, um 18:00 Uhr in unserem IKB – Interkulturelles Bildungszentrum, Münsterlandstraße 33 in 10317 Berlin, eröffnet Thomas Passauer, Pfarrer im Ruhestand, geboren in Königsberg und heute immer wieder aktiv in Kaliningrad, im IKB eine neue Reihe zum Thema „Wenn einer eine Reise tut …“ : Von Königsberg nach Kaliningrad – Berichte über Wege zur Versöhnung. Es moderiert – mit eigenen Berichten zur Städtepartnerschaft Berlin-Lichtenberg – Kaliningrad: Dr. Andreas Prüfer, Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Immobilien Berlin-Lichtenberg.

Endlich die gute Nachricht: Die Kita „Knirpsenhaus“ ist nach der Brandsanierung von den Kindern wieder in Besitz genommen worden! Am 11.05.2011 wurde in einer sehr lebhaften Feier allen an der Sanierung und dem Wiederaufbau Beteiligten wie auch den zahlreichen Spendern und Helfern gedankt. Ein schönes Programm und viele Blumen bewiesen die Freude und Dankbarkeit von Kindern und Eltern und natürlich auch des Teams der Kita.

Nach einer kurzen programmbedingten Pause finden ab April wieder verstärkt Aktionen und Veranstaltungen in unserem IKB statt. Aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ wurden Mittel bewilligt für ein neues Projekt in Kooperation mit dem Medienkompetenzzentrum „Die Lücke“. Einmal wöchentlich (voraussichtlich mittwochs) von 9:00 bis 12:00 Uhr wird ein Kommunikationstraining für Mitbürger/innen, insbesondere vietnamesischer Herkunft, stattfinden. Zwei Kommunikationstrainer, eine Trainerin mit deutscher Muttersprache sowie ein Trainer mit vietnamesischer Muttersprache, stärken mit ihren Angeboten die sprachlichen und integrativen Kompetenzen der Teilnehmer/innen.

Am 8. April beteiligten sich Mädchen und Jungen der Jugendinitiative des Hauses „Pro social“ aus Marzahn-Hellersdorf sowie Jugendliche aus dem polnischen Tychy und der portugiesischen Stadt Vila Nova de Famalicão an einem freiwilligen Arbeitseinsatz in unserer brandgeschädigten Kita „Knirpsenhaus“. Diese Aktion war Teil eines Deutsch-Polnisch-Portugiesischen Begegnungsprogramms der urban-social gGmbH und zugleich auch ein Beitrag im jungen bürgerschaftlichen Engagement. Die Aktion fand entsprechende Aufmerksamkeit und Anerkennung: Jean-Pierre Brard, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, der sich als Gast der deutsch-französischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages zum Zeitpunkt der deutsch-polnisch-portugiesischen Begegnung in Berlin aufhielt, besuchte die Jugendlichen während der Freiwilligenaktion.

Nachdem im vergangenen Jahr die umweltgerechte Sanierung der Außenhülle im Haus Waldowstraße erfolgreich abgeschlossen wurde, blieb noch ein kleiner Schönheitsfehler: Die alte Fassade des Hauses war vor der Sanierung durch ein Tierbild-Mosaik geschmückt worden, das auf Grund baulicher Besonderheiten nicht erhalten bleiben konnte. Dank der Künstlerin Frau Gersch gibt es nun ein neues Mosaik, das dem ursprünglichen nachempfunden wurde.

„Icke, dette, kieke mal“ – unter diesem Motto lud unser IKB Lichtenberg zum Frühlings-Auftakt die Nachbarn und alle Interessierten aus dem Weitlingkiez am 30. März zu einem „Perfekten Dinner“ mit Alt-Berliner Speisen, Getränken und Liedern ein.

Am 14.02.2011 fand in unserem Interkulturellen Bildungszentrum in der Münsterlandstraße 33 ein Workshop zum Thema  „Wählen gehen! – So funktionieren Wahlen“ statt. Das Jahr 2011 ist ein sogenanntes Super-Wahljahr. Aus diesem Grund wurden im Workshop wichtige Informationen zum Wahlverfahren und über dessen Bedeutung vermittelt, damit die Wähler ihr Stimmrecht aktiv einfordern können.

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